Industriekaufmann/-frau PDF Drucken

Vielseitigkeit und ein breites Spektrum unterschiedlichster Wirkungsgebiete ist ein wesentliches Beschreibungsmerkmal für das Berufsbild der Industriekauffrau/des Industriekaufmannes.


Industriekaufleute sind in Unternehmen unterschiedlicher Branche und Größe tätig. Ausgebildet wird u.a. in den Industriezweigen der Eisen-, Metall-, Elektro-, Elektronik-, Textil-, Getränke-, Nahrungsmittel-, Bau- und in der chemischen Industrie. Das macht diesen Beruf so vielschichtig, zudem erstreckt sich das Aufgabenfeld über alle Funktionen eines Unternehmens. Industrieunternehmen stellen überwiegend Sachleistungen her, aber auch ergänzend eigenständige Dienst- und Serviceleistungen. Industriekaufleute unterstützen sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Das reicht von der Bearbeitung einer Kundenanfrage, der Auftragsanbahnung bis hin zum Versand und Kundenservice. Während ihrer Ausbildung haben Industriekaufleute die Möglichkeit unterschiedlichste Abteilungen kennen zu lernen und erhalten so einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum kaufmännischer Tätigkeiten.
Industriekaufleute werden in Industriebetrieben für die Planung, Durchführung und Kontrolle der verschiedensten kaufmännischen Aufgabenstellungen eingesetzt. In den einzelnen Arbeitsfeldern wird geschäftsprozessorientiertes Handeln erwartet, daher ist in Verbindung mit den Fachqualifikationen auch immer eine arbeitsfeldübergreifende Qualifikation wichtig. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen Industriekaufleute eine umfassende berufliche Handlungskompetenz, die sowohl Fachkompetenz aber auch Methoden-, Personal- und Sozialkompetenzen verbinden.
Als Berufsbild ist immer weniger der/die abwicklungsorientierte Sachbearbeiter/in in klassischen Funktionsbereichen erforderlich, sondern vielmehr der/die kundenorientierte Sachbearbeiter/in, der/die prozess-, team- und projektorientiert an der Erstellung kundengerechter Problemlösungen arbeitet. Die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau ermöglicht einen Zugang zu grundlegenden betriebswirtschaftlichen Problemstellungen aus einer  geschäftsprozessorientierten Sicht. Bestandteil der Ausbildung sind die Förderung von Orientierungswissen, das Lösen komplexer und exemplarischer Aufgabenstellungen sowie systemorientiertes und vernetztes Denken und Handeln.

An der Martin-Luther-King-Schule werden die Industriekaufleute im Teilzeitunterricht an zwei Tagen der Woche beschult.

 

 


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